Presseinformation

Affenhaus im Frankfurter Zoo

Schütz heizt Frankfurter Affen ein
 

2.000 Quadratmeter Kletterwand im neuen Affenhaus mit moderner Wandheizung aus dem Westerwald / Ideales Raumklima das ganze Jahr über – für Bonobos, Gorillas und Orang-Utans

Frankfurt / Selters (hds). – So richtig warm und gemütlich den ganzen Tag über „abhängen“ können in Kürze die Affen des Frankfurter Zoos. Ihr neues Reich, der „Borgoriwald“, ist mit allem ausgestattet, was ein Menschenaffenherz begehrt: Auf 10.000 Quadratmetern befinden sich großzügige Außengehege mit natürlicher Flora und Fauna, Innenanlagen mit Höhlen, Wassergräben und natürlich jede Menge Klettergelegenheiten, um dem Bewegungsdrang der Tiere entgegenzukommen. Eine über 2.000 Quadratmeter große künstliche Felslandschaft bietet den großen und kleinen Primaten ideale Möglichkeiten für ihre akrobatischen Höchstleistungen. Tierisch viel Platz zum Rumsitzen und Ausruhen finden die Affen in Fels-Vorsprüngen und -Einbuchtungen. Im Unterschied zur „echten Natur“ verfügt die Kletterlandschaft über eine besondere Zusatz-Ausstattung: Die Fels-Wände beherbergen ein modernes Wandheizungssystem, das im gesamten Innenbereich des „Borgoriwalds“ für artgerechte Temperaturen sorgt.

„Ziel war es, das neue Affenhaus so naturalistisch wie möglich zu gestalten. Neben der Optik spielt natürlich auch das Raumklima eine entscheidende Rolle. Affen lieben warme Felslandschaften. Nur durch die Strahlungswärme der Wände entsteht in der Kombination mit einer Luftbefeuchtung und Licht ein tropisches Klima, das dem echten sehr nahe kommt“, so Georg von Ahsbahs vom Generalübernehmer, der Baresel GmbH aus Stuttgart. Tierparkleitung und Bauherren waren sich daher schnell einig: Einzig eine moderne, praktische und umweltfreundliche Wandheizung – versteckt und unsichtbar in den Kletterwänden installiert – konnte den hohen klimatischen Anforderungen gerecht werden. Die ausführende Heizungsbaufirma, die Gebrüder Kämpf GmbH aus Müschenbach, setzte dabei auf innovative Heiztechnik aus dem Hause Schütz.

Flexible Heizrohre für tierische Anforderungen

Im vergangenen Sommer begannen die Mitarbeiter mit der Montage. Aufgrund der unebenen und stark gewölbten Kletterwände konnten die Installateure nicht, wie sonst bei der Verlegung von Wand-Heizsystemen üblich, die Rohre direkt auf der Trockenbauplatte anbringen. Eine Speziallösung war gefragt. Um die ideale Anpassung der Heizungsrohre an die Felswände zu ermöglichen, wurden diese mit Bewehrungsmatten ausgekleidet. Anschließend befestigten die Installateure auf der gesamten Wandfläche Streckmetall und darauf die elastischen Heizrohre. Insgesamt wurden so 20.000 laufende Meter der Metallverbund-Sicherheitsheizrohre Trio-Flex von Schütz verlegt. Eine Schicht Spritzbeton zum Schluss der Verlegearbeiten vollendete die künstliche Felslandschaft. Die Wärmeerzeugung erfolgt über zwei Gas-Absorbtionswärmepumpen. Der Gesamt-Wärmebedarf des Affenhauses wird durch einen Gas-Brennwertkessel gedeckt in Verbindung mit einer Geothermieanlage.

Bald sind hier die Affen los

„Die Heiztechnik für so faszinierende Lebewesen und ein derart großartiges Projekt im Frankfurter Zoo zu liefern, ist auch für uns eine Besonderheit“, so Norbert Potthoff, Schütz-Vertriebsleiter für den Bereich Energy Systems. Am Firmensitz in Selters im Westerwald sind alle Mitarbeiter schon sehr gespannt, wie die Menschen-Affen die neue „beheizbare Kletterausstattung“ nach der Einweihung im Frühling dieses Jahres annehmen werden. Das schönste Lob für alle Beteiligten am Projekt sind natürlich glückliche Bonobos, Gorillas und Orang-Utans. Zuschauer und Gäste dürfen die Kletterwände leider nicht testen. Sie können dem bunten Primaten-Leben allerdings durch große Glasscheiben von außen zuschauen.

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Dies gilt für alle Bilder:
Abdruck honorarfrei – Beleg erbeten
Foto: Schütz Energy Systems
 
 
Auf einer 2.000 Quadratmeter großen künstlichen Felsland-
schaft werden bald Bonobos, Gorillas und Orang-Utans klettern. Für affengerechtes Klima im neuen „Borgoriwald“ sorgt eine Wandheizung aus dem Haus Schütz.
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Baustelle „Borgoriwald“: Installateure verlegen insgesamt 20.000 laufende Meter der Metallverbund- Sicherheitsheizrohre Trio-Flex von Schütz. Eine Schicht Spritzbeton zum Schluss vollendet die künstliche Felslandschaft.
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