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Jüngere Forschungsergebnisse aus verschiedenen europäischen Heizungs- und Lüftungsinstituten belegen: In den modernen Nedrigenergiehäusern mit homogen warmen Wänden und mit ausbalanciertem Luftwechsel entscheiden praktisch nur noch Bewegung und Temperatur der Zuluft über die Akzeptanz des Raumklimas.
Die Generalaufgabe der Planung besteht mithin darin, jedes Zugluftrisiko zu vermeiden. Wesentlichen Einfluss auf „unbehagliche” Empfindung im Fuß- oder Nackenbereich nehmen erstens ein falsch platzierter Lufteinlass und zweitens zu kühle Lufttemperaturen. Eine vorgewärmte Strömung, die unterhalb der Fenster in die Zimmer zirkuliert, verspricht im Verbund mit zum Beispiel einer Fußbodenheizung nach Untersuchungen in Dänemark und Dresden höchsten thermischen Komfort.
Das Boden-Temperiersystem „air conomy®” von SCHÜTZ, Selters, erfüllt exakt diese Bedingungen. Es heizt die Räume über Rohrschlangen im Estrich und führt gleichzeitig über ein Kanalsystem in der Bodenkonstruktion die Frischluft zu. Die Frischluft wird im Kanalsystem erwärmt, um anschließend aus Zuluftauslässen unterhalb der Fenster mit mäßiger Geschwindigkeit in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer aufzusteigen. Diese Entwicklung für den gehobenen Wohnungs- und Verwaltungsbau heizt nicht nur die Zimmer. Im Sommer übernimmt sie auch eine Kühlfunktion. Da die beiden Aufgaben „Kontrollierte Be- und Entlüftung” und „Heizen” zu einer einzigen Einheit zusammengefasst sind, reduzieren sich technischer Aufwand und damit Kosten gegenüber zwei getrennten Installationen.
Die gesamte Technik ist speziell für die Verlegung und für die Montage durch den Heizungsbauer vorkonfektioniert. Als Niedertemperatursystem lässt „air conomy®” sämtliche Alternativen zu, sowohl Brennwertkessel, Kollektoren als auch Wärmepumpen beziehungsweise entsprechende Kombinationen. Zur Luftversorgung dient ein Zentralgerät mit Wärmerückgewinnung. Bei der Planung des Boden-Temperiersystems „air conomy®” werden auf Wunsch auch die Auflagen der Richtlinie VDI 6022 „Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen” berücksichtigt.
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