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TANK IM TANK

Doppelwandige Sicherheitstanks

Die Nachfrage-Verschiebung von Heizöl nach Erdgas schwächt sich ab. Das hat zum Ersten etwas mit den reduzierten Neubauaktivitäten zu tun. Hier hat das Erdgas seine eigentliche Domäne – und nun bröckeln in diesem Segment die großen Zuwachsraten weg. Im Modernisierungsbereich dagegen bleiben viele Hauseigentümer einfach schon aus Kostengründen bei dem was sie haben – in vielen Fällen Heizöl. Für diese Beständigkeit spricht zum Zweiten noch ein weiters Kostenargument: Der Preis für Heizöl El lag im Jahresdurchschnitt 2004 laut IWO Institut für Wirtschaftliche Ölheizung 25 Prozent unter dem für Erdgas. Zum Dritten holen schwefelarmes Heizöl und Brennwerttechnik das „Extra Leicht“ aus der umweltbelastenden Ecke.

Angesichts dieser verbesserten Akzeptanz mussten auch die Tankhersteller reagieren und den Behältern ihre spezifischen Nachteile nehmen: Geruchsemissionen und üppiger Platzbedarf. Mit zwei Weiterentwicklungen gelang es ihr, die modernen Batterietanks aus Kunststoff in den wohnnahen Bereich zu rücken. Die beiden Stichworte sind hier doppelwandige „Tank im Tank“-Systeme, die eine separate Auffangwanne überflüssig machen, sowie die Geruchssperre. Ganz besonders der zweite Punkt prädestiniert die Lagerbehälter von Schütz zur Aufstellung in Hobby- oder Nebenräumen, die direkt an die Aufenthaltszone eines Ein- oder Zweifamilienhauses angrenzen. Die Diffusionsdichtigkeit erreichen die Westerwälder mit Fluorgas, dessen Moleküle in einer Vakuumkammer in die Außen- und Innenwandungen eindringen und die Poren dauerhaft verschließen.

In Messwerten ausgedrückt: Bei einem unbehandelten HDPE verflüchtigen sich innerhalb von 250 Tagen bei 40 °C Umgebungstemperatur 4,3 Prozent des Tankinhalts. Aus einem SMP-gesperrten Behälter entweichen dagegen unter gleichen Testbedingungen nur 0,05 Prozent. Das heißt, bei üblicher Raumtemperatur von 20 oder 22 °C reduziert sich dieser Wert auf praktisch Geruchsfreiheit. Auch sämtliches Zubehör durchläuft diesen Prozess. Die Sperrschicht bleibt über die Lebensdauer der Behälter stabil. Die entsprechende Wirksamkeit des Schütz-SMP-Verfahrens (Surface Modified Plastics) kontrolliert nach den Statuten der QgH Qualitätsgemeinschaft geruchsgesperrte Heizöltanks in wiederkehrenden Prüfungen das Fraunhofer Institut in Freising.

Rechtzeitig zur ISH erweiterte Schütz die Angebotspalette der doppelwandigen und geruchsgesperrten Batterietanks mit Lösungen für kleinste Räume und schmale Durchgänge, also für die Altbausanierung. Die Breite von 66 cm (Tiefe 1,42 m, Höhe 1,67 m) der ersten neuen Variante des 1000-Liter-Typs passt praktisch durch jeden schmalen Gang und durch jede Tür. Die zweite Variante mit der Grundfläche von 82 x 84 cm und einer Höhe von 198 cm ist ganz besonders zur Aufstellung in kleinen Räumen mit geringer Grundfläche gedacht.

Schütz antwortet damit auch auf die Erleichterungen, die mittlerweile das Deutsche Institut für Bautechnik DIBT der Aufstellung von doppelwandigen Behältersystemen aus Kunststoff einräumt. Für eine einreihige Anordnung von maximal fünf Tanks gilt nur noch ein Mindest-Wandabstand von 5 cm an drei Seiten und ein Mindestabstand von 40 cm an einer der Längsseiten. Dieser Abstand von 40 cm ist neuerdings ebenfalls das Mindestmaß zum Wärmeerzeuger – anstatt früher 1 m –, wenn dessen Oberflächentemperatur 40 °C nicht übersteigt. Dies ist aber beinahe bei allen modernen Kesselsystemen der Fall. Die 40 °C muss der Kessel-Hersteller bescheinigen.

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Die Innen- wie auch die Außen-
wand des Behälters sowie sämtliche Rohrverbindungen werden mit einer Teflon-
ähnlichen Sperrschicht gegen Geruch versiegelt. Der Tank besteht aus UV-stabilisiertem HDPE, so dass er auch vorübergehend im Freien gelagert werden kann.
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