|
Schütz-Entwicklung eröffnet neue Perspektiven für IBC-Einsätze
Innovative Produkte für vielseitige Nutzung Fokus auf Ex-Schutz und Permeationsproblematik
Selters / Düsseldorf. IBC-Weltmarktführer Schütz startet auf der Interpack auch bezüglich seiner Intermediate Bulk Container (IBC) in eine neue Ära. Mit einer Reihe von Produktentwicklungen für vielseitige und perspektivische Einsatzmöglichkeiten untermauert das Westerwälder Unternehmen auf der Düsseldorfer Fachmesse seine Führungsposition im internationalen Wettbewerb und betont zugleich seine Bedeutung als Innovationsgeber und Problemlöser.
Die von Schütz entwickelte „Security Layer Technologie“ist ein Extrusionsblasverfahren, mit dem die IBC-Innenblasen mit bis zu sechs Schichten produziert werden können. Dabei werden in einem kontinuierlichen Extrusionsprozess unterschiedliche Funktionsmaterialien plastifiziert. Ergebnis: Die Gesamtperformance des Behälters wird gesteigert und neue Einsatzgebiete für Transportcontainer geschaffen.
Die Schwerpunkte der Entwicklungsleistungen konzentrieren sich auf im Tagesgeschäft offenbar gewordene Bedarfssituationen. Sie zielen insofern beispielsweise auf neue Lösungen für IBC-Einsätze in Ex-Schutz-Zonen und / oder auch auf die Permeationsproblematik.
So verfügt der neue Schütz-Ecobulk mit der Produktbezeichnung MX-EX-EV gleichermaßen über eine EVOH-Permeations- und –Sauerstoffbarriere sowie wahlweise über eine leitfähige (carbon-black) oder alternativ nicht aufladbare (transluzente) Außenschicht. Der IBC eignet sich daher ideal für Transport und Lagerung nicht polarer Füllgüter mit einem Flammpunkt <61 Grad Celsius in den Ex-Zonen 1 und 2. Er empfiehlt sich zugleich aber auch für Aromate, Duftstoffe, stark riechende Produkte, zahlreiche Chemikalien und / oder Transportmedien mit starker Sauerstoffempfindlichkeit. Die EVOH-Barriere Schützt zuverlässig gegen den Ein- und Austritt von Sauerstoff, Kohlendioxid und Gasen.
Der neue MX-EV Container ist ebenfalls mit einer EVOH-Barriereschicht ausgerüstet, jedoch ohne elektrostatische Eigenschaften. Optional ist er mit UV-Schutz in schwarz oder weiß erhältlich. Dieser IBC hat in der Variante MX-EV-FDA eine Zulassung, die den Auflagen der Food and Drug Administration für Lebensmitteltransporte entspricht. Für dieses Einsatzgebiet kamen bislang vor allem nur Edelstahlbehälter in Frage. Die Sauerstoff- bzw. Gasdichtigkeit des Schütz-Containers eröffnet daher jetzt auch völlig neue Perspektiven für den Transport von flüssigen bis pastösen Lebensmitteln bzw. Lebensmittelrohstoffen per IBC.
Schütz setzt seine „Multi Layer Technology“ ebenfalls für die Produktion von dreischichtigen Produkten ein. Beispielhaft ist hier der MX-EX, der in mehreren Funktionsvarianten angeboten wird. Er ist z. B. mit einem nicht aufladbaren und transluzenten Innenbehälter sowie optional mit einem UV-Schutz (weiß eingefärbt) erhältlich. Je nach Kundenwunsch kann er aber auch mit einem leitfähigen Innenbehälter in carbon-black mit vier Sichtstreifen zur Füllstandskontrolle oder alternativ mit einem komplett schwarzen UV-Schutz geliefert werden. Die Container eignen sich für den Transport von Füllgütern mit einem Flammpunkt <61 Grad Celsius sowie für Einsätze in den Ex-Zonen 1 und 2.
Sämtliche Produkte, die im Multi-Layer-Verfahren hergestellt werden, sind mit einer entsprechenden Qualitätskennzeichnung versehen.
Auch bei den Komponenten geht Schütz neue Wege. Mit der Entwicklung einer zukunftweisenden Composite-Palette gehen die Westerwälder Spezialisten für industrielle Verpackungen im Bereich ihrer MX-Linie völlig neue Wege.
|