Bemerkenswerte Technologie schafft neue PerspektivenSelters / Düsseldorf. Mit einer Fülle innovativer und zukunftweisender Neuentwicklungen bei Kunststofffässern und Transportcontainern startet die Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters auf der Interpack (Halle 10, Stand D 22 / E 21) eine umfassende Produktoffensive ihrer Division Industrial Packaging. Schütz, Weltmarktführer im IBC-Bereich, stellt damit unter dem Motto „The Future’s Technology. Today.“ die Weichen für einen stärkeren Ausbau der Position innerhalb der internationalen Wettbewerbslandschaft für Transport-verpackungen.
Ermöglicht wurde der evolutionäre Produkt-Launch insbesondere durch eine bemerkens-werte Entwicklungsleistung im Unternehmens-bereich Maschinenbau. Es handelt sich um eine Sechsschicht-Blasanlage für die permanente Extrusion von Kunststoffbehältern mit einem Fassungsvermögen von 150 bis 1.000 Litern. Das Anlagenkonzept, das ebenfalls auf der Interpack präsentiert wird, ist branchenweit einmalig und zukunftweisend. Je nach gewünschtem Einsatzzweck können verschiedene Funktionsmaterialien in einem Extrusionsprozess gleichzeitig verarbeitet werden.
Mit der „Security Layer Technology“ von Schütz kann sich beispielsweise der Querschnitt eines neuen Produktes wie folgt aufbauen (von innen nach außen): 1. Neumaterial, 2. Haftvermittler, 3. EVOH-Permeations- und Sauerstoffbarriere 4. Haftvermittler, 5. Regenerat und 6. HDPE-Funktionsaussenschicht (leitfähig oder nicht aufladbar).
Dieser Entwicklungsschritt eröffnet Schütz zahlreiche Perspektiven für Produkte und ihre Einsatzmöglichkeiten. Als Konsequenz präsentieren die Westerwälder Spezialisten für Industrieverpackungen auf der Düsseldorfer Messe eine Reihe von Produktinnovationen im IBC-Bereich für vielseitige Anwendungen.
Dazu gehört u. a. auch der neue Ecobulk MX-EX-EV. Dieser Transportcontainer wurde speziell auf die wechselnden und unterschiedlichen Bedürfnisse für Transport und Lagerung in ex-geSchützten Bereichen zugeschnitten. Neben einer EVOH-Permeations- und Sauerstoffbarriere verfügt der IBC über eine nicht aufladbare / transluzente oder leitfähige / schwarze Außenschicht und eignet sich gleichermaßen für Einsätze in EX1- und EX-2-Zonen sowie für zahlreiche flüssige bis pastöse Füllgüter mit einem Flammpunkt <= 61 Grad Celsius.
Auch bei den Kunststofffässern setzt Schütz auf der Basis seiner „Security Layer Technology“ richtungweisende Akzente und stellt in Düsseldorf eine komplett neue Produktgeneration vor.
Eines der wichtigsten Highlights ist das neue F1-Spundfass, für das in enger Kooperation mit Basell, dem führenden Hersteller von Polyolefinen, ein völlig neuer Werkstoff entwickelt wurde. Ergebnis ist ein Kunststofffass, das in jeder Hinsicht neue Maßstäbe setzt.
Ausgangsmaterial ist das von Basell neuentwickelte
Hostalen® Histif 5431 Z mit besonders hoher Dichte. Es wird mittels der „Security Layer Technologie“ von Schütz zu einem Produkt extrudiert, das im Vergleich zu herkömmlichen Fässern durch eine deutlich verbesserte Gesamtperformance, insbesondere durch eine enorme Spannungsriss-beständigkeit und optimale Verarbeitung überzeugt. Sogar Kältefallwürfe aus einer für Fässer sensationellen Höhe von drei Metern wurden mit dem neuen F1-Spundfass erfolgreich absolviert.
Mit den richtungweisenden Neuentwicklungen unterstreicht Schütz auf der Interpack nicht nur Leistungsfähigkeit und Know-how, sondern auch seine Bedeutung als wichtiger Innovationsgeber und Problemlöser für den Markt. Das neue Portfolio bietet vor allem Chancen für die Substitution von Stahlfässern durch attraktive Alternativen aus Kunststoff. Die technologischen Fortschritte zielen zudem auf Optimierung bzw. Ökonomisierung von Verfahrens- und Produktionsprozessen sowie auf die Rohstoffeinsparung.
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