Nutzungsmöglichkeiten durch die neue Sechsschicht-Extrusionsblastechnologie deutlich erweitert.Selters / Düsseldorf. Mit Blick auf ihre kontinuierliche Entwicklungsarbeit will die Schütz GmbH & Co. KGaA künftig ihr Engagement im Bereich Kunststofffässer zielgerichtet ausbauen. Auf der Interpack präsentiert das Westerwälder Unternehmen eine völlig neue Produktgeneration, deren Eigenschaftsprofile das bisherige Nutzungsspektrum deutlich erweitern. Pate stand dabei nicht zuletzt die von Schütz entwickelte Sechsschicht-Extrusionsblastechnologie (Security Layer Technology) für Großbehälter, die ebenfalls auf der Düsseldorfer Fachmesse vorgestellt wird.
Ein besonderes Highlight unter den vorgestellten Neuheiten ist das F1-Spundfass, für das in enger Kooperation Basell, dem führendem Hersteller für Polyolefine, ein völlig neuer Werkstoff entwickelt wurde. Dieses Fass ist aufgrund seines Eigenschaftsprofils herkömmlich verwendeten Materialien in jeder Hinsicht überlegen.
Das neue
Hostalen® Histif 5431 Z von Basell ist mit seiner sehr hohen Dichte geradezu ideal auf die Anforderungen an das F1-Fass zugeschnitten und eignet sich ebenso hervorragend für die Verarbeitung mittels der „Security Layer Technology“ von Schütz.
Das Fass bietet bei geringerem Materialeinsatz eine deutlich verbesserte Performance im Vergleich zu herkömmlichen Spundfässern. Insgesamt überzeugt es durch hohe Kälteschlagzähigkeit, wesentlich verbesserte Stapeldruckfähigkeit sowie enorme Spannungsrissbeständigkeit. Schütz führte erfolgreich Kältefalltests bis zu einer für Fässer sensationellen Höhe von drei Metern durch. Eine optimierte Oberbodengeometrie sorgt zusätzlich für größeren Schutz der beiden Spunde.
Neue Akzente setzt Schütz ebenfalls mit den Fassvarianten SDS-2 und OC-L. Besonderheit: Diese Weithalsfasstypen werden inklusive Deckel in einem Extrusionsblasprozess und aus einem Material gefertigt. Das garantiert eine absolute Sortenreinheit des Fasses – ein Aspekt, der gleichermaßen mit Blick auf das Füllgut bzw. den Einsatzzweck als auch auf Recylingmöglichkeiten eine wichtige Rolle spielt. Das Verfahren ermöglicht zudem eine maximale Flexibilität bei der Deckelausführung (geschlossen / mit Spunden) sowie vereinfachte Verfahrenstechnik und Produktionsprozesse.
Die Fässer der neuen Produktgeneration von Schütz sind dank der Mehrschicht-Extrusionsblastechnologie optional sowohl als elektrostatisch leitfähige Varianten (inkl. leitfähigem Kontaktstreifen zum Füllgut) für Einsätze in den Ex-Zonen 1 und 2 als auch mit einer EVOH-Barriere erhältlich. Diese eingeblasene Permeationssperre wirkt gegen die Diffusion von Sauerstoff und nicht polarer Medien durch die Fasswandung. Die Produkte empfehlen sich insofern für ein breitbandiges Einsatzspektrum von der Lebensmittelindustrie bis zur Großchemie.
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