Presseinformation

Interpack 2008

Besuchen Sie uns in Düsseldorf: Halle 10 / Stand 10 D 22
 

Schütz präsentiert sich auf der „Interpack 2008“ mit zahlreichen Neuheiten bei IBC und Fässern

 
Wichtige Entwicklungen auch für Komponenten und RFID

Selters / Düsseldorf. Mit einer ganzen Reihe von Produktneuheiten und Weiterentwicklungen präsentiert sich die Schütz GmbH & Co KGaA im Jahr ihres 50-jährigen Bestehens auf der Interpack 2008 mit ungebrochener Innovationskraft. Die Division Industrial Packaging untermauert mit den ausgestellten IBC (Intermediate Bulk Container) und Kunststofffässern sowie Komponenten zugleich ihre Führungsposition und den Status als Innovationsgeber.
 

IBC-Innovationen:

Ecobulk SX-EX-UL mit Feuerschutz

Schütz stellt in Düsseldorf einen neuen IBC vor, der den Feuerschutzrichtlinien nach der US-Norm NFPA-30 entspricht. Der IBC basiert auf dem bewährten SX-EX-Container, dessen Stahlblechmantel sowohl elektrostatische Funktionen hat als auch den Innenbehälter und damit die Füllgüter zusätzlich vor Licht, UV-Belastung und mechanischen Einflüssen schützt.

Bereits der Zusatz „UL“ in der Produktbezeichnung verweist auf potenzielle Einsatzzwecke. Aufgrund spezieller Feuerschutzmaterialien, die den Raum zwischen Stahlblechmantel und Innenbehälter auskleiden, erfüllt der IBC die Auflagen der US-Norm zur Lagerung von brennbaren und leicht entzündlichen Flüssigkeiten (NFPA-30), die UL-überwacht wird (Underwriters Laboratories). Das heißt, der Container schützt die Innenblase bei Feuer mindestens 20 Minuten vor Beschädigungen (bei Unterstützung durch eine Sprinkleranlage).

Über die ohnehin schon großen Sicherheitspotenziale des Standard-SX-Containers hinaus ermöglicht er im Falle des Falles mehr Reaktionszeit für Feuerlöschmaßnahmen.

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Der neue Container SX-EX-UL erfüllt die Feuerschutzrichtlinien der US-Norm NFPA-30.
 

Kunststoff-Composite-Palette für den Ecobulk LX

 
Eine Kunststoff-Composite-Palette für den LX-IBC gehört ebenfalls zu den Messepräsentationen. Aus Gründen des Umweltschutzes und eines verbesserten Handlings wurde der Holzanteil der vierseitig unterfahrbaren Palette auf ein Minimum reduziert und gemäß der FAO / IPPC-Richtlinien speziell thermisch behandelt, um den Transportbestimmungen zum überseeischen Güterverkehr Rechnung zu tragen.

Die Palette mit drei Kunststoffkufen sowie Eckfüßen aus Kunststoff garantiert eine höhere Stabilität und damit größere Sicherheit beim Transport, bei der Lagerung und der Bewegung auf Transport- bändern. Als Folge des geringen Holzanteils ergeben sich bei unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt gegenüber der konventionellen Holzpalette geringere Tara-Unterschiede.
 
Neu, innovativ, zahlreiche Anwendungsvorteile: Die neue Kunststoff-Composite-Palette für den LX-Standard-IBC.
 

Originalität für kompromisslose Sicherheit

 
Gleichgültig ob Gitterkorb, Innenbehälter oder Komponenten wie Beschriftungstafel, Bodenwanne, Eckfüße, Palette, Armatur oder Schraubdeckel für die Einfüllöffnungen – wenn es um Fragen der Originalität geht, kennt Schütz aus Gründen der Sicherheit keine Kompromisse. Sämtliche Einzelteile von Schütz-IBC werden inzwischen grundsätzlich mit Originalitätshinweisen (Schütz-Logo) versehen, um bei der Rekonditionierung die Vermischung mit Fremdkomponenten offensichtlich und nachvollziehbar zu machen.

Schütz unterstreicht, dass ausschließlich auf Basis des eigenen Know-hows mit bewährten Herstellungsverfahren entwickelte und produzierte Komponenten eine maximale Performance des gesamten Systems garantieren. Kompromisse durch Vermischung mit Fremdteilen, so ggf. bedingte Verluste der Konformität und Garantiebestimmungen sind nach Überzeugung von Schütz die damit verbundenen Risiken nicht wert. Abgesehen davon erlischt die von Schütz für Schütz Kombinations-IBC beantragte und erteilte Gefahrgutzulassung, wenn sicherheitsrelevante Originalteile gegen andere Fabrikate ausgetauscht werden.
 
Sämtliche Komponenten von Schütz-IBC sind aus Sicher- heitsgründen mit Originalitäts- vermerken gekennzeichnet.
 

Innovationen bei Kunststofffässern:

SDS 2 – das Fass „aus einem Guss“

Neue Akzente setzt Schütz auf der Interpack in Düsseldorf ebenfalls im Bereich Kunststofffässer. Mit dem Weithalsfass SDS-2 präsentiert das Unternehmen sozusagen ein Produkt „aus einem Guss“. Das Fass wird inklusive Deckel in einem Extrusionsblasprozess und aus einem Material gefertigt. Das garantiert absolute Sortenreinheit – ein Aspekt, der sowohl mit Blick auf das Füllgut bzw. den Einsatzzweck als auch auf die Recyclingmöglichkeiten eine wichtige Rolle spielt.

Das Verfahren ermöglicht zudem maximale Flexibilität bei der Deckelausführung (geschlossen / mit Spunden) sowie vereinfachte Verfahrenstechnik und Produktionsprozesse. Zudem verfügen Deckel und Rumpf über eine hohe Spannungsrissbeständigkeit. Ein weiterer willkommener Nebeneffekt der Just-in-time-Produktion von Fass und Deckel: Der bei getrennter Herstellung obligatorische Lageraufwand wird komplett eingespart.
 
Wird komplett – inklusive Deckel – in einem Prozess extrudiert: Das SDS 2-Weithalsfass von Schütz.
 

OC-L – Problemlose Entleerung per Fass-Stempel

 
Das neue Kunststofffass vom Typ OC-L ist das jüngste Ergebnis einer ganzen Reihe von Schütz-Entwicklungen, die konsequent auf die Substitution von entsprechenden Stahlprodukten zielen.

Mit seinem zylindrischen Weithalsfass bietet Schütz jetzt auch eine echte Kunststoffalternative für Transport und Lagerung besonders viskoser Inhaltsstoffe an. Die Vorteile des Fasses sind offensichtlich. Es ist so konstruiert, dass problemlos ein Fass-Stempel aufgesetzt werden kann, was eine bestmögliche Restentleerung garantiert. Für die notwendige Fixierungsmöglichkeit in der Entleerungsanlage haben die Schütz-Entwickler das Fass mit einem Kunststofffußring versehen. Zudem verfügt es über ein deutlich geringeres Taragewicht, ist absolut korrosionsbeständig, hervorragend zu reinigen und mit erheblich geringerem Energieeinsatz zu recyceln. Außerdem ist das OC-L-Fass für Multitrip-Einsatze konstruiert, sodass es insgesamt herkömmlichen Stahlfässern in nichts mehr nachsteht.
 
Kann per Fass-Stempel entleert werden: das zylindrische Weithalsfass OC-L.
 

F1-Fass speziell für den US-Markt

 
Das erfolgreiche F1-Spundfass von Schütz wird jetzt speziell für die Bedürfnisse des US-Marktes auch mit einer Variante angeboten, die über ein Fassungsvermögen von 55 Gallonen (ca. 208 Liter) verfügt.

Das Fass entspricht den US-Standards und zeichnet sich durch eine Reihe konstruktiver Eigenschaften, vor allem durch eine herausragende Performance aus. Insgesamt überzeugt es durch gute Stapeldruckfähigkeit sowie enorme Spannungsriss- beständigkeit. Eine optimierte Oberbodengeometrie sorgt zusätzlich für größeren Schutz der beiden Spunde.
 
Das F1-Fass wird jetzt auch
in einer US-Variante mit
55 Gallonen Fassungs- vermögen angeboten.
 

Übergeordnete Entwicklungen:

Schütz setzt auf eigene RFID-Lösung

Neben der bewährten Barcode-Technologie setzt Schütz jetzt beim Datenmanagement rund um die gesamten Lebenszyklen von Fässern und IBC auf eine eigene, selbst entwickelte RFID-Lösung, die im Ergebnis den Aufwand für den Daten- und Informations- austausch sowie für die Datenspeicherung in der Supply Chain der Kunden erheblich reduzieren kann.

Offene, allgemein wichtige Informationen und Daten können auf aktive RFID-Chips gespeichert werden, die an den Produkten befestigt und gegen Missbrauch geschützt sind. Sie sind allen Kreislaufteilnehmen frei und komfortabel zugänglich. Sensible und individuell teilnehmerbezogene Daten finden dagegen entweder ihren Platz auf einem geschützten Chip-Bereich oder werden unter der produkteigenen ID-Nummer in eigenen Datenbanken verwaltet, die wiederum untereinander vernetzt werden können.

Besondere technische bzw. praktische Vorteile: Lese- und Schreib- vorgänge sind bis auf eine Chip-Entfernung von vier Metern sowie bei Bewegungen von bis zu drei Metern pro Sekunde unproblematisch. Das System erlaubt sogar 60 Lese- und Schreibvorgänge gleichzeitig – ein Aspekt, der besonders mit Blick auf komplette Chargenerfassungen von Interesse ist.
 
Die RFID-Lösung von Schütz bietet Vorteile beim Daten- und Informationsaustausch rund um den Produkteinsatz.
 
 
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