Presseinformation

Pack & Move 2008

Schütz auf der „Pack & Move“ in Basel: EVOH-Barriere ebnet neue Wege für den
Einsatz von IBC

 
Kaum noch Branchengrenzen / Vorteile nicht nur gegenüber Alternativen aus Edelstahl

Selters / Basel. Analog zu den wichtigen Branchen-Schwerpunkten präsentiert sich die Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters (Deutschland) mit einer entsprechenden Produktauswahl ihrer Division Industrial Packaging vom 18. bis 21. November 2008 auf der „Pack & Move“ in Basel. Ausgestellt werden im Rahmen der Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungs-
technik vor allem innovative Industrieverpackungen für Transport und Lagerung von Lebensmitteln, hochreinen Pharma- und Kosmetikwerkstoffen oder sensiblen Chemikalien.
           
Mit der Erfindung der Security Layer Technology hat Schütz das Einsatzspektrum für industrielle Transportverpackungen entscheidend erweitert. Diese Mehrschicht-
Extrusionsblastechnologie, bei der gleichzeitig bis zu sechs unterschiedliche Funktionsmaterialien plastifiziert werden können, ermöglicht u.a. erstmals den Einbau einer EVOH -Permeations- und Sauerstoffbarriere in die Wandung des IBC-Innenbehälters.

Auf Augenhöhe mit Edelstahlcontainern

EVOH ist ein Copolymer aus Ethylen und Vinylalkohol und empfiehlt sich für ein breitbandiges Anwendungsspektrum. Eingebettet in die Behälterwand bietet es einen sicheren Permeationsschutz – z. B. als Sperrschicht gegen Umgebungsgase wie Sauerstoff und Stickstoff (Beaufschlagung), als Geschmacks- und Aromabarriere, als Barriere für Lösungsmittel (Toluene, Xylene, MEK, Benzin) sowie für Öle und Fette.

EVOH-IBC von Schütz können dank ihrer besonderen Eigenschaften auch in Anwendungsbereichen eingesetzt werden, die bislang überwiegend anderen Systemen – insbesondere aus Edelstahl – vorbehalten waren. Zentraler Vorteil: Sie sind deutlich preiswerter in der Anschaffung. Ebenfalls kosten- aber auch umweltrelevant ist, dass auf die im Edelstahlbereich übliche Reinigung durch Austausch der Innenblase nach jedem Umlauf verzichtet werden kann. So werden zugleich eine deutliche Minimierung der Restkontamination und somit ein erhöhter Schutz und Haltbarkeit für die Füllstoffe (shelf life) garantiert. Der verminderte Rohstoffeinsatz, das deutlich geringere Gewicht sowie daraus abgeleitete reduzierte Transportkosten sind weitere Vorteile, die EVOH-IBC von Schütz gegenüber herkömmlichen Alternativen aus Edelstahl positiv abgrenzen.

„Multitalent“ für breitbandige Einsätze

Als „Multitalent“ präsentiert sich in Basel der sechsschichtige IBC mit der Produktbezeichnung MX-EX-EV-FDA. Er verfügt nicht nur  über die EVOH-Barriere, sondern zeichnet sich darüber hinaus durch weitere konstruktive Besonderheiten aus. Er ist z. B. mit einem antistatischen, transluzenten Innenbehälter sowie optional mit  einem UV-Schutz (weiß eingefärbt) erhältlich. Je nach Kundenwunsch kann er aber auch mit einem leitfähigen, schwarzen Innenbehälter geliefert werden, der sowohl gegen UV-Strahlung als auch gegen sichtbares Licht schützt. Die notwendige Erdung im Armaturenbereich wird – je nach Armaturentyp – individuell sichergestellt. Die Container eignen sich somit für den Transport von Füllgütern mit einem niedrigeren Flammpunkt als 60 Grad Celsius. Zusätzlich zu diesen Vorteilseigenschaften erfüllt der IBC die Anforderungen der Food and Drug Administration (FDA) für den Transport von Lebensmitteln.

Für potenzielle Kunden, die aufgrund spezieller Branchen-, bzw. Produkteinsätze partiell auf bestimmte Eigenschaftsprofile (UV- oder Lichtschutz, FDA-Zulassung, Ex-Schutz oder Permeationsbarriere) verzichten können,  bietet Schütz natürlich ebenfalls individuelle Lösungen an.

Je nach Einsatzgebiet sind die Anforderungen an die Verpackungen höchst unterschiedlich. Die speziellen technischen Eigenschaften von Schütz EVOH-IBC bieten nicht nur gegenüber Edelstahlprodukten, sondern auch gegenüber konventionellen Kunststoffverpackungen zahlreiche Anwendungsvorteile. Das gilt für die Bereiche Pharma und Chemie ebenso wie für Nahrungsmittel und Getränke, die die Messe in Basel besonders in den Mittelpunkt stellt.

Innovative Lösungen auch im Fass-Bereich

Innovative Verpackungslösungen präsentiert Schütz auf der Pack & Move in Basel ebenfalls bei Kunststoff- und Stahlfässern. So zeichnet sich das Spundfalls F1 mit 220 Litern Fassungsvermögen durch eine herausragende Gesamtperformance aus. Basis dafür ist der Einsatz des neuen multimodalen Polyethylens Histif 5431Z, das mit der innovativen Advanced Cascade Process Technologie von Basell produziert wird. Ergebnis sind erhöhte Kälteschlagzähigkeit, verbesserte Chemikalien- und Spannungsrissbeständigkeit, deutlich höhere Stapeldruckfestigkeit. Ein hoher oberer Ring garantiert einen optimierten Schutz der Spunde bei Transport und Handling des Fasses, dessen Restlosentleerung (<100 ml) gemäß VPA 4 über beide Spunde möglich ist.

Ein Klassiker ist dagegen das SDS1 Weithalsfass mit einem Volumen von 120 Litern. Es hat sich bereits bei unterschiedlichsten Anwendungen millionenfach bewährt, gleichgültig ob für feste, flüssige oder zähflüssige Medien – auch Gefahrgüter. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist die 100%-ige Abdichtung zwischen Deckel und Rumpf durch eine eingeschäumte PU-Deckeldichtung mit hohem Rückstellverhalten. Weitere Vorteile ergeben sich aus der einfachen Handhabung des Verschlusses oder den geschützt liegenden Spannringen, die so ein Klettern der Gebinde beim Transport verhindern. Es ermöglicht zudem den Einsatz üblicher Fassgreifer und ist mit geschlossenem Deckel oder Spundverschlüssen erhältlich.

Das 216,5 Liter fassende Stahl-Spundfass von Schütz aus kaltgewalztem Feinblech eignet sich ideal für den Transport flüssiger Gefahrgüter der UN-Verpackungsgruppen I, II und III. Sein Mantel ist geschweißt, im Falz- und Bordurbereich verfügt es über eine Schweißnahtglättung, und Boden sowie Deckel sind mit dreifach-Sicherheitsfalzen versehen. Die beiden Roll- oder W-Sicken können auf Wunsch mit zusätzlichen Verstärkungssicken ausgestattet werden. Zwei im Oberboden gegenüberliegende Sicherheitsverschraubungen (G2 und G3/4) sind obligatorisch. Das Fass ist auf Wunsch auch mit einer zusätzlichen Füllöffnung NW230 lieferbar. Es kann im Fassinneren einen Oberflächenschutz in Form einer Einbrennlackierung erhalten, der durch Beständigkeitsprüfungen auf die Füllgüter abgestimmt wird. Die äußere Einbrennlackierung ist in der Farbe frei wählbar, kann durchaus mehrfarbig sein und per Siebdruck beschriftet werden.

Nahezu identische konstruktive Merkmale und Einsatzmöglichkeiten bietet das ebenfalls in Basel präsentierte Stahl-Deckelfass mit 210 Litern Inhalt. Es eignet sich im Vergleich zum Spundfass aber auch für Transport und Lagerung fester Güter der UN-Verpackungsgruppen I, II und III und hat einen komplett abnehmbaren Deckel (auf Wunsch mit gegenüberliegenden Sicherheitsverschraubung G2 und G3/4). Der Dichtungsring besteht aus Moosgummi, der Spannring aus verzinktem Bandstahl mit Hebelverschluss. Eine zusätzlich Füllöffnung – hier NW 180 – ist ebenfalls möglich.

Downloads

Der antistatische IBC mit der Bezeichnung MX-EX-EV verfügt über eine sechsschichtige Innenblase mit eingearbeiteter EVOH-Barriere.
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Speziell für Einsätze in der Lebensmittelindustrie entwickelt: Der MX-FDA-Container von Schütz.
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