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Total Processing & Packaging

„Total Processing & Packaging“:
Schütz strebt in England auch mit
Kunststofffässern die Spitze an

 
IBC-Weltmarktführer errichtet neue Produktionslinie in Worksop / Push durch innovative Technik

Selters / Birmingham. Die Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters (D) zeigt Flagge in England: Gemeinsam mit ihrer Tochter Schütz UK präsentiert der IBC-Weltmarktführer auf der Total Processing & Packaging vom 15. bis 18. Mai in Birmingham die wichtigsten Produkte und Neuheiten aus seinem Unternehmensbereich Industrial Packaging. Damit unterstreicht das Unternehmen auf der wichtigsten Fachmesse der Verpackungsindustrie in Großbritannien (Halle 3, Stand 3041) seine Führungsposition im Wettbewerb. Vorrangiges Ziel ist eine deutliche Forcierung im Bereich Kunststofffässer. Am Standort von Schütz UK in Worksop wurde eine neue Produktionslinie aufgebaut.

„Wir können jetzt auch in Worksop die von Schütz entwickelte Security Layer Technologie einsetzen“, unterstreicht Bob Banks, General Manager von Schütz UK. Bei diesem Mehrschicht-Extrusionsblasverfahren können drei bis sechs Funktionsschichten gleichzeitig plastifiziert werden, was sowohl für IBC als auch für Fässer neue Perspektiven verspricht.

Schütz ist mit seiner erfolgreichen Ecobulk-Serie bereits unangefochtener Marktführer unter den Herstellern von Transportcontainern (IBC) in England. Die Forcierung des Fassgeschäftes soll jetzt auch in diesem Bereich zur Spitzenposition führen. Die neue Produktionslinie in Worksop verfügt über eine Jahreskapazität von mehreren hunderttausend Fässern. Das Betriebsgelände und die Produktionsfläche wurden eigens dafür deutlich erweitert.

„Auf Basis unserer revolutionierenden Mehrschichtextrusion ist eine neue, sehr viel versprechende Fassgeneration entstanden,“ so General Manager Bob Banks. „Das gilt insbesondere für die Substitution herkömmlicher Fässer aus Stahl. Mit Blick auf die vorrangigen Marktbelange werden wir uns künftig in erster Linie auf das dreischichtig aufgebaute F1-Spundfass konzentrieren.“

Das F1-Spundfass von Schütz wurde in enger Zusammenarbeit mit Basell entwickelt und zeichnet sich durch eine herausragende Gesamtperformance aus. Basis ist das neue multimodale Polyethylen Histif 5431Z, das mit der innovativen Advanced- Cascade Process Technologie von Basell produziert wird.

Dieses Fass ist aufgrund seines Materialprofils herkömmlich verwendeten Produkten in jeder Hinsicht überlegen. Insgesamt überzeugt es durch hohe Kälteschlagzähigkeit, wesentlich verbesserte Stapeldruckfähigkeit sowie enorme Spannungsrissbeständigkeit. Schütz führte erfolgreich Kältefalltests bis zu einer für Fässer sensationellen Höhe von drei Metern durch. Eine optimierte Oberbodengeometrie sorgt zusätzlich für größeren Schutz der beiden Spunde. Schließlich ermöglicht das Schütz-Produkt eine Restlosentleerung (<100 ml) gemäß VPA 4 über beide Spunde.

Die elektrostatisch ausgerüstete, dreischichtige Variante mit der Bezeichnung F1-EX bietet nunmehr auch die Möglichkeit, Füllprodukte mit einem Flammpunkt < 60o Celsius zu transportieren. Dies war bislang ausschließlich mit Stahlfässern möglich. Dank der Security Layer Technology erhielt das Fass eine Außenschicht aus leitfähigem Material (schwarz). Die Erdung des Füllgutes erfolgt über einen Kontaktstreifen. Die erfolgreich absolvierte Prüfung auf elektrostatische Sicherheit qualifiziert das Fass für Einsätze in den Ex-Zonen 1 und 2.

Der IBC-Weltmarktführer ist in Birmingham natürlich auch mit den neuesten Innovationen seiner erfolgreichen Ecobulk-Serie vertreten. So besitzt nach Überzeugung von Schütz insbesondere auch der dreischichtig aufgebaute und in mehreren Funktionsvarianten angebotene IBC mit der Produktbezeichnung MX-EX über großes Marktpotenzial. Er ist z. B. mit einem antistatischen und transluzenten Innenbehälter sowie optional mit einem UV-Schutz (weiß eingefärbt) erhältlich. Je nach Kundenwunsch kann er aber auch mit einem leitfähigen, schwarzen Innenbehälter geliefert werden, der sowohl gegen UV-Strahlung als auch gegen sichtbares Licht schützt. Die Container eignen sich für den Transport von Füllgütern mit einem niedrigeren Flammpunkt als 60 Grad Celsius bzw. für Stoffe der Explosionskategorie 2A und 2A/B.

In der sechsschichtigen Variante empfiehlt sich der Ecobulk vor allem als Substitutionsprodukt für Edelstahlbehälter im Bereich der Lebensmittelindustrie. Mit der Bezeichnung MX-EV-FDA verfügt er über eine EVOH-Sauerstoff- und -Permeationsbarriere sowie wahlweise über einen weißen bzw. schwarzen UV-Schutz. Nicht uninteressant für die Großchemie oder auch die Farben- und Lackindustrie dürfte der MX-EX-EV sein, der sowohl mit elektrostatischen Eigenschaften als auch mit EVOH-Barriere völlig neue Einsatzperspektiven verspricht.

„Der herausragende Vorteil unserer neuen Produktgenerationen ist, dass sich unsere Kunden dank der Security Layer Technology von Schütz ihre IBC und Fässer noch individueller als zuvor nach ihren Wunschprofilen auswählen können. Wir sind guten Mutes, dass wir vor diesem Hintergrund unsere Ziele – jetzt auch bei den Spundfässern – bereits kurz bis mittelfristig erreichen können,“ blickt Bob Banks zuversichtlich nach vorn.

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Mehrschichtig, variantenreich, multiflexibel – einfach innovativ: die neue IBC- und Fassgeneration von Schütz.
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Besuchen Sie uns in Birmingham: Halle 3, Stand 3041
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