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Blasanlage

Neue Sechsschicht-Blasanlage mit permanentem Extrusionsverfahren „Security Layer Technology“ von Schütz ebnet den Weg für multifunktionale
Fass- und IBC-Produkte

 
Selters / Düsseldorf. Die von der Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters neuentwickelte Sechssschicht-Blasanlage für die permanente Extrusion ebnet den Weg für vollkommen neue, multifunktionale Fass- und IBC-Produkte. Mit der Anlagentechnologie, die auf der Interpack 2005 in Düsseldorf vorgestellt wird, untermauert das Westerwälder Unternehmen zugleich umfangreiches technologisches Know-how und Innovationskraft, die sich auf das synergetische Zusammenwirken seiner diversifizierten Struktur stützen. Aus der Bündelung jahrzehntelanger Erfahrungen im Maschinen, Formen-, Werkzeug und Anlagenbau sowie in den Bereichen Kunststoff- und Metallverarbeitung ist Schütz eine in dieser Form bislang einmalige Entwicklung gelungen.

Die neue Anlagentechnologie zielt auf optimale Prozesssicherheit, größtmögliche Produktivität, sowie Produktionsökonomisierung und -flexibilität. Das kontinuierliche Mehrschichtblasverfahren (Security Layer Technology) ermöglicht die gleichzeitige Verwendung verschiedener Funktionsmaterialen – je nach gewünschtem Einsatzzweck. Zudem garantiert die neue Technik eine bislang unerreichte Produktivität.

Wie funktioniert das in der Praxis?

In den Extrudern der Anlage werden zunächst HD-Polyethylene mit verschiedenen Eigenschaften erhitzt – etwa für eine spezielle Außenschicht mit leitfähigen bzw. nicht aufladbaren Eigenschaften und / oder eine Sperrschicht, die als Geruchs-, Permeations- und Sauerstoffbarriere dient. Im Blaskopf werden die Materialien in einem ununterbrochenen Prozess in bis zu sechs Schichten zu einem Schlauch verarbeitet. Die Software gesteuerte Materialzuführung garantiert eine punktgenaue Wandstärkenverteilung bei geringstem Materialensatz. Der so optimierte Endlos-Schlauch wird dann artikelabhängig abgetrennt und an die Aluminium-Blasform übergeben. Das Produkt wird fertig geformt und gleichzeitig gekühlt. Anschließend werden die Butzen vollautomatisch abgetrennt und dem Produktionsprozess erneut zugeführt.

Die so produzierten Fässer und IBC-Innenbehälter durchlaufen schließlich eine Qualitätsprüfung und sind nach einer letzten optischen Kontrolle für Endkonfektionierung oder Versand freigegeben.

Die Schütz-Mehrschichtblasanlage mit permanenter Extrusion und ihren perfekt aufeinander abgestimmten Prozessen sowie multifunktionalen Einsatzmöglichkeiten revolutioniert die bisherige Extrusionsblastechnologie in diesem Einsatzgebiet und eröffnet neue Perspektiven für die Herstellung von Fässern und IBC.

Mit der „Security Layer Technology“ von Schütz können Kunststoffgroßbehälter mit zwei Funktionsschichten in nur einem Arbeitsgang hergestellt werden. Denkbar dabei ist eine Reihe von Kombinationen, die sich am individuellen Einsatzzweck bzw. am Füllgut orientieren. So bietet Schütz Produkte an, die neben einer integrierten EVOH-Barriere gegen die Diffusion von Sauerstoff und nicht polaren Medien über eine zweite äußere Funktionsschicht verfügen, die etwa leitfähig / schwarz oder nicht aufladbar / transluzent sein kann.

Vor diesem Hintergrund erschließen sich für Kunststofffässer und IBC künftig Anwendungsmöglichkeiten, die es in dieser Form bislang noch nicht gab. Im Ergebnis setzt Schütz konsequent seine Entwicklungspolitik fort, die sich unmittelbar an Markt- und Kundenbedürfnissen orientiert. Außerdem untermauert das Unternehmen seine Führungsposition in der Wettbewerbslandschaft und leistet wichtige Branchenimpulse.
 
 
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Die von Schütz entwickelte Sechsschicht-Blasanlage mit permanenter Extrusion ist Basis für neue Produktimpulse.
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Die per „Security Layer Technologie“ hergestellten Produkte werden mit einem eigenen Qualitätslabel gekennzeichnet.
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