|
Selters / Düsseldorf. Die Parallelen sind unübersehbar: Ebenso wie die Düsseldorfer Messegesellschaft zieht auch die Schütz GmbH & Co. KGaA in Selters mit Blick auf die „interpack 2008“ ein rundherum positives Fazit. Die bezüglich Ausstellungsfläche und Besucher- anzahl größte „interpack“ in der 50-jährigen Ausstellungsgeschichte hat mit mehr als 179.000 Besuchern alle Erwartungen übertroffen. Auch Schütz feierte in Düsseldorf 50-jähriges Jubiläum und spricht in der Bilanz von einer sehr positiven Stimmung, einer großen Zahl von Standbesuchern sowie ergiebigen Kontakten und zufrieden- stellenden Geschäften. Firmengründer Udo Schütz und CEO Roland Strassburger nahmen auf dem Messestand die besten Grüße und Wünsche von der Messe-Geschäftsführung entgegen, die es sich nicht nehmen ließ, mit ihrem Vorsitzenden Werner Matthias Dornscheidt an der Spitze, persönlich zum Jubiläum zu gratulieren.
Großes Besucher-Interesse für „Full Service Packaging“ sowie Innovationen bei IBC und Fässern
Schütz setzte viel beachtete Akzente auf der „interpack 2008"
Schütz hat in Düsseldorf seine führende Position unter den Herstellern von Industrieverpackungen unterstrichen. Im Mittelpunkt des Interesses bei den zahlreichen Messebesuchern stand neben den aktuellen Innovationen bei IBC und Fässern vor allem auch ein neues Dienstleistungsangebot. Mit „Full Service Packaging“ übernimmt das Unternehmen sämtliche logistische, organisatorische und administrative Aufgaben rund um Abfüllung, Handling und Transport von Industrieverpackungen. Auf diese Weise komplettiert Schütz an seinem Standort in Moerdijk (Holland) seine Dienstleistungspalette im Sinne eines Full Service-Anbieters.
Die über Jahrzehnte im Unternehmen gewachsenen Kernkompetenzen wurden zu einem innovativen und umfangreichen Konzept gebündelt. Dieses Rundum-Sorglos-Paket umfasst die Übernahme sämtlicher Leistungen von der Verpackungsentwicklung über die Produktion, die Befüllung, das Verpackungs-, Chemikalien- und Logistikmanagement bis hin zur Verpackungsrekonditionierung. Ergebnis: Die Supply Chain wird bis auf das Wesentliche reduziert. Zugleich werden Kosten gespart, vor allem aber die Umwelt deutlich entlastet. Ein Blick auf die gesamten Leistungen offenbart die vielen Vorteile des neuen Serviceangebots:
- Schütz produziert individuell die gewünschte Transportverpackung „just in time“;
- Schütz nimmt den Kunden das gesamte Packaging Management ab und garantiert die Auswahl der optimalen Verpackungslösung;
- die Kunden liefern ihr Transportgut zur Abfüllung in Großgebinden (Bulks) an. Das spart gerade im Interkontinentalverkehr viel Zeit, Aufwand sowie Kosten und schont die Umwelt.
- Die Befüllung erfolgt als Service direkt am Produktionsort. Transport und Zwischenlagerung leerer Verpackungen entfallen komplett.
- Neben diesem „Toll Filling Service“ übernimmt Schütz auch die gesamte übrige Abwicklung – vom Labelling über das Chargenmanagement und die Qualitätssicherung sowie das Warehousing bis hin zur vollständigen Logistik (Transport zum Endverbraucher) inklusive aller administrativen Aufgaben rund um Zoll und Versand.
- Entleerte Verpackungen holt Schütz wieder ab und übernimmt die Rekonditionierung. Wenn möglich, werden Anlieferung und Abholung miteinander verbunden.
Das neue Leistungsangebot ist nach Meinung von Schütz insbesondere auch für überseeische Kunden interessant. Sie liefern ihre Füllstoffe, z. B. für ihre europäischen Abnehmer, bequem per Schiff in Tank-Containern an. Schütz übernimmt dann den Rest – von der Befüllung der richtigen Verpackung, bis zur Logistik zum europäischen Endkunden.
|
|
|
|
|
|
Downloads
Mit „Full Service Packaging“ bietet Schütz seinen Kunden einen erheblichen Mehrwert durch Verkürzung der Supply Chain, die Reduzierung von Kosten und den Schutz der Umwelt.
|
|
|
|
|
|
 |
|
IBC-Innovationen:
Ecobulk SX-EX-UL mit Feuerschutz
Schütz stellte in Düsseldorf einen neuen IBC vor, der den Feuerschutzrichtlinien nach der US-Norm NFPA-30 entspricht. Der IBC basiert auf dem bewährten SX-EX-Container, dessen Stahlblechmantel sowohl elektrostatische Funktionen hat als auch den Innenbehälter und damit die Füllgüter zusätzlich vor Licht, UV-Belastung und mechanischen Einflüssen schützt.
Bereits der Zusatz „UL“ in der Produktbezeichnung verweist auf potenzielle Einsatzzwecke. Aufgrund spezieller Feuerschutzmaterialien, die den Raum zwischen Stahlblechmantel und Innenbehälter auskleiden, erfüllt der IBC die Auflagen der US-Norm zur Lagerung von brennbaren und leicht entzündlichen Flüssigkeiten (NFPA-30), die UL-überwacht wird (Underwriters Laboratories). Das heißt, der Container schützt die Innenblase bei Feuer mindestens 20 Minuten vor Beschädigungen (bei Unterstützung durch eine Sprinkleranlage).
Über die ohnehin schon großen Sicherheitspotenziale des Standard-SX-Containers hinaus ermöglicht er im Falle des Falles mehr Reaktionszeit für Feuerlöschmaßnahmen.
|
|
|
|
|
 |
|
Der neue Container SX-EX-UL erfüllt die Feuerschutzrichtlinien der US-Norm NFPA-30.
|
|
|
|
|
|
 |
|
Kunststoff-Composite-Palette für den Ecobulk LX
Eine Kunststoff-Holz-Composite-Palette für den LX-IBC gehörte ebenfalls zu den Messepräsentationen. Aus Gründen des Umweltschutzes und eines verbesserten Handlings wurde der Holzanteil der vierseitig unterfahrbaren Palette auf ein Minimum reduziert und gemäß der FAO / IPPC-Richtlinien speziell thermisch behandelt, um den Transportbestimmungen zum überseeischen Güterverkehr Rechnung zu tragen.
Die Palette mit drei Kunststoffkufen sowie Eckfüßen aus Kunststoff garantiert eine höhere Stabilität und damit größere Sicherheit beim Transport, bei der Lagerung und der Bewegung auf Transportbändern. Als Folge des geringen Holzanteils ergeben sich bei unterschiedlichem Feuchtigkeitsgehalt gegenüber der konventionellen Holzpalette geringere Tara-Unterschiede.
|
|
|
|
|
 |
|
Neu, innovativ, viele Anwendungsvorteile: Die neue Kunststoff-Holz-Composite-Palette für den LX-Standard-IBC.
|
|
|
|
|
|
 |
|
Originalität für kompromisslose Sicherheit
Gleichgültig ob Gitterkorb, Innenbehälter oder Komponenten wie Beschriftungstafel, Bodenwanne, Eckfüße, Palette, Armatur oder Schraubdeckel für die Einfüllöffnungen – wenn es um Fragen der Originalität geht, kennt Schütz aus Gründen der Sicherheit keine Kompromisse. Sämtliche Einzelteile von Schütz-IBC werden grundsätzlich mit Originalitätshinweisen (Schütz-Logo) versehen, um bei der Rekonditionierung die Vermischung mit Fremdkomponenten offensichtlich und nachvollziehbar zu machen.
Schütz unterstreicht, dass ausschließlich auf Basis des eigenen Know-hows mit bewährten Herstellungsverfahren entwickelte und produzierte Komponenten eine maximale Performance des gesamten Systems garantieren. Kompromisse durch Vermischung mit Fremdteilen, so ggf. bedingte Verluste der Konformität und Garantiebestimmungen sind nach Überzeugung von Schütz die damit verbundenen Risiken nicht wert. Abgesehen davon erlischt die von Schütz für Schütz-Kombinations-IBC beantragte und erteilte Gefahrgutzulassung, wenn sicherheitsrelevante Originalteile gegen andere Fabrikate ausgetauscht werden.
|
|
|
|
|
 |
|
Sämtliche Komponenten von Schütz-IBC sind aus Sicher- heitsgründen mit Originalitäts- vermerken gekennzeichnet.
|
|
|
|
|
|
 |
|
Innovationen bei Kunststofffässern:
SDS 2 – das Fass „aus einem Guss“
Neue Akzente setzte Schütz auf der „interpack“ ebenfalls bei Kunststofffässern. Mit dem Weithalsfass SDS-2 präsentierte das Unternehmen sozusagen ein Produkt „aus einem Guss“. Das Fass wird inklusive Deckel in einem Extrusionsblasprozess und aus einem Material gefertigt. Das garantiert absolute Sortenreinheit – ein Aspekt, der sowohl mit Blick auf das Füllgut bzw. den Einsatzzweck als auch auf die Recyclingmöglichkeiten eine wichtige Rolle spielt.
Das Verfahren ermöglicht zudem maximale Flexibilität bei der Deckelausführung (geschlossen / mit Spunden) sowie vereinfachte Produktionsprozesse. Zudem verfügen Deckel und Rumpf über eine hohe Spannungsrissbeständigkeit. Ein weiterer willkommener Nebeneffekt der Just-in-time-Produktion von Fass und Deckel: Der bei getrennter Herstellung obligatorische Lageraufwand wird komplett eingespart.
|
|
|
|
|
 |
|
Wird komplett – inklusive Deckel – in einem Prozess extrudiert: Das SDS 2-Weithalsfass von Schütz.
|
|
|
|
|
|
 |
|
OC-L – Problemlose Entleerung per Fass-Stempel
Das neue Kunststofffass vom Typ OC-L ist das jüngste Ergebnis einer ganzen Reihe von Schütz-Entwicklungen, die konsequent auf die Substitution von entsprechenden Stahlprodukten zielen.
Mit seinem zylindrischen Weithalsfass bietet Schütz eine echte Kunststoffalternative für Transport und Lagerung besonders viskoser Stoffe an. Die Vorteile des Fasses sind offensichtlich. Es ist so konstruiert, dass problemlos ein Fass-Stempel aufgesetzt werden kann, was eine bestmögliche Restentleerung garantiert. Für die Fixierung in der Entleerungsanlage haben die Schütz-Entwickler das Fass mit einem Kunststofffußring versehen. Zudem verfügt es über ein deutlich geringeres Taragewicht, ist absolut korrosionsbeständig, hervorragend zu reinigen und mit erheblich geringerem Energieeinsatz zu recyceln. Außerdem ist das OC-L-Fass für Multitrip-Einsatze konstruiert, sodass es insgesamt herkömmlichen Stahlfässern in nichts mehr nachsteht.
|
|
|
|
|
 |
|
Kann per Fass-Stempel entleert werden: das zylindrische Weithalsfass OC-L.
|
|
|
|
|
|
 |
|
F1-Fass speziell für den US-Markt
Das erfolgreiche F1-Spundfass von Schütz wird jetzt speziell für die Bedürfnisse des US-Marktes auch mit einer Variante angeboten, die über ein Fassungsvermögen von 55 Gallonen (ca. 208 Liter) verfügt.
Das Fass entspricht den US-Standards und zeichnet sich durch eine Reihe konstruktiver Eigenschaften, vor allem durch eine herausragende Performance aus. Insgesamt überzeugt es durch gute Stapeldruckfähigkeit sowie enorme Spannungsriss- beständigkeit. Eine optimierte Oberbodengeometrie sorgt zusätzlich für größeren Schutz der beiden Spunde.
|
|
|
|
|
 |
|
Das F1-Fass wird jetzt auch in einer US-Variante mit 55 Gallonen Fassungs- vermögen angeboten.
|
|
|
|
|
|
 |
|
Übergeordnete Entwicklungen:
Schütz setzt auf eigene RFID-Lösung
Neben der bewährten Barcode-Technologie setzt Schütz jetzt beim Datenmanagement rund um die gesamten Lebenszyklen von Fässern und IBC auf eine eigene, selbst entwickelte RFID-Lösung, die im Ergebnis den Aufwand für den Daten- und Informationsaustausch sowie für die Datenspeicherung in der Supply Chain der Kunden erheblich reduzieren kann.
Offene, allgemein wichtige Informationen und Daten können auf aktive RFID-Chips gespeichert werden, die an den Produkten befestigt und gegen Missbrauch geschützt sind. Sie sind allen Kreislaufteilnehmen frei und komfortabel zugänglich. Sensible und individuell teilnehmerbezogene Daten finden dagegen entweder ihren Platz auf einem geschützten Chip-Bereich oder werden unter der produkteigenen ID-Nummer in eigenen Datenbanken verwaltet, die wiederum untereinander vernetzt werden können.
Besondere technische bzw. praktische Vorteile: Lese- und Schreib- vorgänge sind bis auf eine Chip-Entfernung von vier Metern sowie bei Bewegungen von bis zu drei Metern pro Sekunde unproblematisch. Das System erlaubt sogar 60 Lese- und Schreibvorgänge gleichzeitig – ein Aspekt, der besonders mit Blick auf komplette Chargenerfassungen von Interesse ist.
|
|
|
|
|
 |
|
Die RFID-Lösung von Schütz bietet Vorteile beim Daten- und Informationsaustausch rund um den Produkteinsatz.
|
|
|
|
|
|
 |
|
Downloads (rechte Maustaste / Ziel speichern unter):
|
|
|
|
|
|
|
|
|