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Schütz mit umfangreicher Produktpalette auf der Ipack-Ima: Innovationssprung eröffnet neue Perspektiven für Fässer und IBC
Selters / Mailand. Die Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters (Deutschland) startet auf der Mailänder Fachmesse für die Verpackungs- und Prozessindustrie, Ipack-Ima (14. bis 18. Februar 2006), in die neue Messesaison. Auf einem über 100 m² großen Messestand (Halle 4, Stand B 25) zeigt das Unternehmen einen repräsentativen Querschnitt durch das gesamte Produktportfolio seiner Division Industrial Packaging. Neben konventionellen Stahlfässern werden die Messebesucher auch Beispiele aus der neuen Produktgeneration im Bereich Kunststofffässer sehen. Außerdem präsentiert der IBC-Weltmarktführer sein umfassendes Portfolio bei Transportcontainern. Grundlage für einen bemerkenswerten Innovationssprung war die Entwicklung der Security-Layer Technology, ein in 2005 vorgestelltes Mehrschicht-Extrusionsblasverfahren (drei und sechs Schichten) für die permanente Extrusion von Kunststoffbehältern mit einem Fassungsvermögen von 150 bis 1.000 Litern. Diese Technologie ist branchenweit einmalig und zukunftweisend. Je nach Einsatzzweck können verschiedene Funktionsmaterialien in einem Extrusionsprozess gleichzeitig verarbeitet werden. Dieser Entwicklungsschritt eröffnet zahlreiche Perspektiven für neue Einsatzmöglichkeiten von Kunststofffässern und IBC. Fokussiert wird hier auf die Substitution von herkömmlichen Produkten aus Stahl. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Anwendungen im Bereich der Großchemie und der Lebensmittelindustrie. Die technologischen Fortschritte zielen zudem auf Optimierung bzw. Ökonomisierung von Verfahrens- und Produktionsprozessen sowie auf die Rohstoffeinsparung. Diese vorerst nur im deutschen Selters hergestellten Produkte sind auch für den italienischen Markt verfügbar. Gemeinsames Werkstoffkonzept im Fassbereich mit Basell Neben seiner erfolgreichen Ecobulk-Serie und entsprechenden Exponaten aus den Produktlinien SX, LX und MX mit unterschiedlichen Komponenten für zahlreiche Anwendungssituationen präsentiert Schütz in Mailand auch einen IBC mit spezieller Eignung für Transport und Lagerung von flüssigen bis pastösen Lebensmitteln. Auch bei Kunststofffässern setzt Schütz richtungweisende Akzente. Hier werden diverse open-head Produkte ebenso ausgestellt wie das neue F1-Spundfass, für das in enger Kooperation mit Basell, dem führenden Hersteller von Polyolefinen, ein völlig neuer Werkstoff entwickelt wurde. Ausgangsmaterial ist das von Basell neuentwickelte Hostalen® Histif 5431 Z mit besonders hoher Dichte. Im Vergleich zu herkömmlichen Fässern überzeugt es durch eine deutlich verbesserte Gesamtperformance, insbesondere durch eine enorme Spannungsrissbeständigkeit und optimale Verarbeitung. Sogar Kältefallwürfe aus einer für Fässer sensationellen Höhe von drei Metern wurden mit dem neuen F1-Spundfass erfolgreich absolviert. Wichtiges Jahr in Italien / Neues Werk in Dello Das Engagement auf der Ipack-Ima bedeutet zugleich den Auftakt für wichtiges Schütz-Jahr in Italien. Im Mai 2006 wird in Dello bei Brescia ein neuer Produktionsstandort eröffnet, nachdem das seit 1998 bestehende Werk in Castenedolo seine Kapazitätsgrenzen erreicht hatte. Nach Angaben von Gianluigi Gualandris, General Manager von Schütz Italia, werden in Dello rund 50 Mitarbeiter beschäftigt sein. „Wir wollen in erster Linie unsere Position als IBC-Marktführer in Italien sukzessive weiter ausbauen. Dafür haben wir auf einem 30.000 m² großen Grundstück und einer Produktionshalle mit einer Fläche von gut 5.000 m² sowie fast 3.500 m² überdachtem Lager beste Voraussetzungen geschaffen“, freut sich Gualandris. Mit Blick in die Zukunft sollen später auch Kapazitäten für die Herstellung anderer Verpackungen geschaffen werden.
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